History

Phase 1 2014 – 2016

Am 02.04.2014 lud Axel Schweppe das Schlagzeugduo „Schallzentrale RumpelStamm“ zu einem Gesprächskonzert im Rahmen des Salon am Mittwoch, den er zusammen mit Peggy Pop in der Walkmühle Wiesbaden veranstaltete, ein.

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An diesem Abend wurde der Plan geschmiedet, das RumpelStamm doch zu der Klangskulptur Pflanzenhörer ima2 von Axel Schweppe spielen könnte. Diese Skulptur stand im Rahmen der Landesgartenschau 2014 in Gießen im öffentlichen Raum. Am 06.09.2014 fand das Konzert statt. Die Skulptur von Axel Schweppe lieferte hier durch Tropfen, die auf Membrane fallen, die Grundstruktur für die Improvisationen von RumpelStamm.

Bei einem Gespräch mit Axel Schweppe nach dem Konzert wurde die Idee geboren eine transportable und elektronisch beeinflussbare Tropfenskulptur zu bauen um dann zu dritt als „RumpelStamm trifft Pflanzenhörer“ zu spielen. Am 21.06.2015 hatte das Trio sein Debüt beim Klangfestival „Aufs Ganze gehen“ in der Walkmühle in Wiesbaden.

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Ein weiterer Auftritt folgte am 04.10.2015 beim Festival „Drums! Sounds! Beats! #3“ in der Kreativfabrik in Wiesbaden.
Aus persönlichen Gründen verlies Rainer Rumpel im Herbst 2016 das Trio.
Axel Schweppe und Wolfgang Stamm beschlossen unter dem Namen „Sculpturetones“ die äusserst erfolgreiche Zusammenarbeit weiterzuführen.
Die folgenden Videos sind den Konzerten in der Walkmühle und der Kulturfabrik entnommen…

Teaser 2016

EPK 2016

Der alte Pressetext:
Das Trio lotet in seinem Spiel die Schnittflächen von Instrumentalmusik und Skulptur aus. Skulpturen werden Klanggeber, Musikinstrumente Skulptur. Dabei bewegen sich die Musiker im Spannungsfeld von offenen Klanglandschaften und klar strukturierten rhythmischen Geometrien. Klassisches Schlagwerk wird erweitert durch Alltagsgegenstände und Fundsachen, fallende Wassertropfen, Papier und Pappe, Orgelpfeifen.
Die Zusammenarbeit der beiden Schlagzeuger Rainer Rumpel und Wolfgang Stamm mit dem Bildhauer Axel Schweppe begann im 2015 mit einem Konzert auf der Landesgartenschau Gießen an Schweppes Skulptur »Pflanzenhörer_ima_3«, die Einflüsse des Wetters in Klänge transformiert. Herausforderung für die Musiker war hierbei, die faszinierend komplexe Rhythmik von Wassertropfen, die in nicht vorhersehbarer Abfolge auf Trommelmembrane fallen, in ihr Spiel zu integrieren. Im Aushören dieser rhythmischen Strukturen greifen sie Pulsationen auf, synchronisieren ihr Spiel mit ihnen, bis die Rhythmen verschmelzen … lösen sich wieder davon, verschieben die Akzente und setzen Kontrapunkte.
Bei einer neuen für die Konzertsituation entwickelten Tropfen-Skulptur werden die musikalischen Möglichkeiten mit Mitteln der elektronischen Klangbearbeitung erweitert. Das führt zu neuen Impulsen für das Zusammenspiel. Es entstehen Stücke, deren Aufbau formal selbst den Charakter von Skulpturen hat. Im Betrachten und Umrunden dieser musikalischen Skulpturen nehmen die Musiker wechselnde Standpunkte ein und machen unterschiedliche Aspekte und Blickwinkel hörbar.
Andere Skulpturen führen das Trio zu spielerischen Interaktionen von Material und Klang, Bewegung und Rhythmus, Groove und Humor.